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Pflegegrade

Durch das Pflegestärkungsgesetz II gilt ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff, damit ändert sich auch die Begutachtung. Das sind die wichtigsten Änderungen: 

  1. Ab 01. Januar 2017 werden aus bisher 3 Pflegestufen 5 Pflegegrade.

  2. Mit einem neuen Begutachtungsverfahren werden nicht nur körperliche, sondern auch geistige und psychische Einschränkungen erfasst.

  3. Besonders bei Demenzkranke verbessert sich die Begutachtung.

  4. Anstelle der bisherigen Einschätzung des Hilfebedarfs in Minutenwerten gilt jetzt ein Punktesystem, damit wird eingeschätzt wie selbstständig der Pflegebedürftige sein Leben bewältigen kann.

  5. Der Pflegegrad 1 gilt für Personen, die Hilfe im Alltag benötigen.

Die Überleitung in die neuen Pflegegrade erfolgt für Personen, die bereits eine Pflegestufe haben kraft Gesetzes automatisch. Es wird kein neuer Antrag benötigt.

Pflegebedürftige mit körperlichen Beeinträchtigungen erhalten anstelle Ihrer derzeitigen Pflegestufe den nächsthöheren Pflegegrad, also statt Pflegestufe I den Pflegegrad 2. Pflegebedürftige mit zusätzlich eingeschränkter Alltagskompetenz wechseln in den übernächsten Pflegegrad, also statt Pflegestufe I den Pflegegrad 3.

Das sind die neuen Leistungen:  

Leistung

Pflegegrad 1

Pflegegrad 2

Pflegegrad 3

Pflegegrad 4

Pflegegrad 5

Pflegegeld

---

316 Euro

545 Euro

728 Euro

901 Euro

Pflegesachleistung

---

689 Euro

1.298 Euro

1.612 Euro

1.995 Euro

Teilstationäre Pflege

---

689 Euro

1.298 Euro

1.612 Euro

1.995 Euro

Vollstationäre Pflegeleistungen

125 Euro

770 Euro

1.262 Euro

1.775 Euro

2.005 Euro

Entlastungsbetrag*

125 Euro

125 Euro

125 Euro

125 Euro

125 Euro

Kurzzeitpflege,jährlich

---

1.612 Euro

1.612 Euro

1.612 Euro

1.612 Euro

Verhinderungspflege,jährlich

---

1.612 Euro

1.612 Euro

1.612 Euro

1.612 Euro

*Jeder Pflegebedürftige erhält einen sogenannten Entlastungsbetrag von 125 Euro pro Monat. Der Betrag kann z. B. für eine Haushaltshilfe verwendet werden.

Wird ab 01.01.2017 ein neuer Antrag gestellt, wird in sechs verschiedenen Bereichen der Grad der Selbständigkeit begutachtet. Diese Ergebnisse führen mit unterschiedlicher Gewichtung zu einer Einstufung in den entsprechenden Pflegegrad. 

Folgende Bereiche werden beurteilt:

  • Mobilität
  • kognitive und kommunikative Fähigkeiten
  • Verhaltensweisen und psychische Problemlagen
  • Selbstversorgung
  • Bewältigung des Umgangs mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen
  • Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte

 

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